Mein
Name ist Theresa Meyer, ich bin 19 Jahre alt und hab gerade mein Abitur gemacht.
Ich bin Roverin im Stamm Galileo Galilei in Ringen.
Zurzeit verändert sich mein Leben von Grund auf.
Im August ist es endlich soweit, nach einer fast einjährigen Vorbereitung geht’s
auf in die weite Welt.Mein Ziel – Bolivien – für 13 Monate mein „neues“ zuhause.
Im August 2006 fing alles mit meiner Bewerbung bei SoFiA
(Soziale Friedensdienste im Ausland) vom Bistum Trier, an.
Für mich stand damals fest nach meinem Abitur 2007 für ein
Jahr ins Ausland zu gehen. Eine gute Möglichkeit war das Freiwillige Soziale
Jahr (FSJ) im Ausland.
Bei einem Auswahlwochenende im September stand fest, dass
viele dieses Ziel verfolgten und so wurden von den ca. 50 Bewerbern auch einige
zum Bewerbungsgespräch nach Trier eingeladen. Eine wichtige Rolle spielte das
Bewusstsein über die Beweggründe und eigene Motivation so einen Schritt zu tun.
Am Ende blieben ca. 25 Bewerber übrig.
Im Dezember wusste ich, dass ich auch eine Stelle bekomme, nur
blieb noch offen welche und vor allem wo es hin gehen sollte.
Anfang Januar hatte das Warten endlich ein Ende und an unserem ersten
Vorbereitungswochenende wurden unsere Einsatzstellen bekannt gegeben.
Meine Stelle – eine ganz besondere für mich – ist bei der ASB (Association
Scouts de Bolivia), unserem Pfadfinderpartnerverband in Bolivien. Von Anfang an
war, durch meine ca. 10 jährige Tätigkeit
bei den Pfadfindern in Ringen, ein besonderer Bezug zu den bolivianischen
Pfadfindern vorhanden. Aber auch die Tatsache, dass „unser“ Stamm eine
Partnerschaft mit dem bolivianischen Stamm Intidrac hat, lies den Bezug wachsen.
Nun breche ich im August auf, um nach einem vierwöchigen
Sprachkurs in La Paz, in Cochabamba meine Einsatzstelle anzutreten.
Meine Aufgaben umfassen unter anderem, die Betreuung des Internet Cafés und der
Bibliothek, aber auch die Mitarbeit im National- und Distriktbüro der
bolivianischen Pfadfinder.
Die Zusammenarbeit mit den Stämmen fällt ebenfalls in mein Aufgabengebiet, so
werde ich mich auch aktiv an Gruppenstunden beteiligen.
Besondere Bedeutung während meines Aufenthaltes in Bolivien
hat aber auch unsere Stammespartnerschaft zwischen Intidrac und Ringen.
Durch meinen Aufenthalt können wir unsere gemeinsame Partnerschaft stärken. In
meinem Reisegepäck wird sich neben den üblichen Gastgeschenken auch ein
Partnerschaftsvertrag mit unserem Partnerstamm befinden, den ich zur
Unterzeichnung nach Bolivien mitnehmen werde.
Unsere Stammesversammlung hat im März einstimmig beschlossen mit dem Stamm
„Intidrac“, in Quiacollo, einen Partnerschaftsvertrag zu schließen.
Rover sein heißt unterwegs sein. Für mich wir das
„Abenteuer Begegnung“ Wirklichkeit.
Im August 2008 wird mein Abenteuer zu Ende sein. Und für Einen
oder Eine von euch kann das Abenteuer dann beginnen.
Ein Abenteuer, das auch jeder von euch erleben kann.
Weiter Infos unter:
www.sofia-trier.de www.bolivienpartnerschaft.de
An dieser Stelle möchte ich Euch noch
meine Erlebnisse in Bolivien schildern!
1. Rundbrief vom 19.10.2007
2. Rundbrief vom 22.12.2007
3. Rundbrief vom 17.04.2008
4. Rundbrief vom 30.09.2008
5. Rundbrief vom 10.11.2008
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